Drei gute Dinge
Am Ende des Tages fühlt sich alles grau an. Diese Meditation lenkt den Blick auf drei konkrete Dinge, die heute gut waren – auch wenn sie klein waren.
Beginnen wir mit dem ersten guten Ding deines Tages. Es kann winzig klein sein – ein Lächeln, das dir jemand geschenkt hat, der erste Schluck Kaffee am Morgen, ein Moment, in dem du dich sicher gefühlt hast.
Nimm dir Zeit. Geh gedanklich durch deinen Tag und suche nach diesem ersten Moment.
Hast du ihn gefunden? Dann halte ihn für einen Moment fest. Wie hat er sich angefühlt? Vielleicht spürst du ein kleines Lächeln in dir aufkommen, oder eine winzige Wärme in der Brust.
Atme mit diesem Gefühl. Lass es sich in deinem Körper ausbreiten, auch wenn es nur ganz zart ist.
Jetzt suchen wir nach dem zweiten guten Ding. Etwas anderes, das heute in Ordnung war. Vielleicht ein Gespräch, das gut gelaufen ist, ein Problem, das du gelöst hast, oder einfach nur ein Moment, in dem du durchatmen konntest.
Lass es auftauchen, ohne es zu forcieren.
Wenn du es gefunden hast, spüre auch hier hinein. Was war daran gut? Wie hat es sich in deinem Körper angefühlt? Auch wenn es nur ein kleiner Lichtblick war – er war da.
Atme noch einmal bewusst und sammle beide guten Momente in dir. Spüre, wie sich etwas in dir weitet, wenn du an sie denkst.
Und nun das dritte gute Ding. Manchmal ist es das Unerwartetste – ein schöner Klang, den du gehört hast, ein Gefühl von Dankbarkeit, das plötzlich da war, oder einfach die Tatsache, dass du den Tag geschafft hast.
Nimm dir alle Zeit, die du brauchst.
Ist es da? Dann halte alle drei guten Dinge gleichzeitig in deinem Bewusstsein. Sie sind wie kleine Lichter in der Dunkelheit deines Tages. Jedes für sich wertvoll, zusammen ein sanfter Beweis dafür, dass auch schwere Tage ihre hellen Momente haben.
Spüre die Dankbarkeit für diese drei Dinge. Nicht überwältigend, einfach nur da. Eine ruhige Anerkennung dessen, was gut war.
Atme mit dieser Dankbarkeit. Lass sie sich in deinem Körper ausbreiten wie eine warme, sanfte Welle.