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Geführte Meditation

Sich selbst Halt geben

Fokus auf innere Stabilität in unsicheren Phasen. Sehr passend nach Selbstliebe und Trost.

Sich selbst Halt geben
Richte die Aufmerksamkeit auf das Gefühl von Halt. Nicht als Idee. Sondern als Erfahrung im Körper. Spüre den Untergrund unter dir. Wie er dich trägt. Lass das Gewicht des Körpers nach unten sinken. Ohne Anstrengung. Ohne etwas festhalten zu müssen. Nimm nun einen Punkt im Körper wahr, der sich heute am stabilsten anfühlt. Vielleicht sind es die Füße. Vielleicht die Hände. Vielleicht der Rücken, der Kontakt zur Lehne. Wenn du keinen Punkt findest, ist das in Ordnung. Dann nimm einfach den Atem als Anker. Bleibe mit der Aufmerksamkeit bei diesem Anker. Als würdest du dich innerlich an etwas Festes anlehnen. Mit jedem Einatmen kommt ein wenig mehr Präsenz dazu. Mit jedem Ausatmen darf Spannung abgeben werden. Nicht alles auf einmal. Nur ein wenig. Wenn Gedanken auftauchen, musst du ihnen nicht folgen. Du kannst zurückkehren. Zur Schwere des Körpers. Zum Kontakt. Zum Atem. Stell dir vor, du gibst dir selbst Halt, von innen heraus. Wie eine ruhige Hand im Rücken. Wie ein fester Boden unter den Füßen. Vielleicht magst du innerlich einen einfachen Satz zulassen. Ich bin hier. Ich gehe Schritt für Schritt. Ich halte mich, so gut ich kann. Lass diese Sätze wirken, ohne sie zu forcieren. Spüre, was sie im Körper auslösen. Vielleicht ein wenig Weite. Vielleicht ein kleines Nachlassen. Oder einfach ein stilles Dasein. Bleibe noch zwei Atemzüge bei diesem Halt. Ganz ruhig. Ganz einfach.

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