Trost
Richte die Aufmerksamkeit nun auf das, was gerade schwer ist.
Vielleicht zeigt es sich im Körper.
Vielleicht eher als Gefühl.
Du musst es nicht benennen.
Du darfst es einfach wahrnehmen.
Spüre gleichzeitig, dass du gehalten bist.
Vom Boden unter dir.
Vom Raum um dich herum.
Mit jedem Ausatmen darf ein wenig von der Last abfließen.
So, wie es jetzt möglich ist.
Ohne Druck.
Ohne Erwartung.
Vielleicht entsteht ein leiser Moment von Trost.
Vielleicht nur ein Atemzug mehr Raum.
Beides ist genug.
Erinnere dich daran, dass schwierige Zeiten nicht alles von dir sind.
Sie sind ein Teil deiner Erfahrung.
Und auch dieser Teil darf begleitet sein.
Du musst nicht stark sein.
Du darfst müde sein.
Du darfst dich innerlich anlehnen.
Spüre, ob irgendwo im Körper ein kleiner stabiler Punkt da ist.
Vielleicht ganz unscheinbar.
Vielleicht nur als neutrales Empfinden.
Lass die Aufmerksamkeit dort ruhen.
Wie bei etwas, das dich still trägt.
Bleibe noch einen Moment bei diesem Gefühl des Gehaltenseins.
Ganz still.
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